Anmeldung und gemeinsamer Start 

 Ab Oktober 2026 beginnen wir mit einer gemeinsamen Orientierung 

Eine gute therapeutische Zusammenarbeit beginnt für uns nicht einfach mit dem nächsten freien Termin. Sie beginnt mit einem ersten Kennenlernen und der Frage, welche Unterstützung im Moment wirklich hilfreich sein könnte.

Deshalb starten neue Patient bei EasySoul ab dem 1. Oktober 2026 grundsätzlich mit einem kurzen Orientierungs- und Passungsgespräch.

Dabei schauen wir gemeinsam:

  • Was beschäftigt oder belastet Dich im Moment?
  • Was wünschst Du Dir von einer Therapie?
  • Welche Art der Unterstützung könnte hilfreich sein?
  • Welche Fachperson und welche Arbeitsweise könnten zu Dir passen?
  • Ist EasySoul aktuell der richtige ambulante Rahmen für Dein Anliegen?
  • Was wäre ein sinnvoller nächster Schritt?


Es ist keine Prüfung

Das Gespräch ist kein Bewerbungs- oder Auswahlgespräch.

Du musst zu Beginn weder alles erklären können noch bereits vollkommen sicher oder motiviert sein. Zweifel, Unsicherheit, Misstrauen und Ambivalenz dürfen vorhanden sein.

Uns ist jedoch wichtig, dass wir uns grundsätzlich respektvoll begegnen und gemeinsam betrachten dürfen, was gerade geschieht.

Wir erwarten keine Perfektion. Wir wünschen uns eine minimale Bereitschaft, miteinander in Beziehung zu treten und einen gemeinsamen Weg zu prüfen.

So geht es danach weiter

Nach dem Gespräch besprechen wir transparent den nächsten Schritt.

Das kann sein:

  • die Zuteilung zu einer passenden Fachperson,
  • die Aufnahme auf eine Warteliste,
  • ein weiteres Klärungsgespräch,
  • eine ergänzende Form der Unterstützung,
  • oder die Empfehlung eines anderen Angebots, wenn dieses aktuell geeigneter erscheint.

Nicht jede Fachperson und nicht jedes Angebot passt zu jedem Menschen. Eine andere Empfehlung ist deshalb keine Bewertung Deiner Person.

Verlässlichkeit und respektvoller Umgang

Schwierige Gefühle, Ärger, Enttäuschung und Kritik dürfen ausgesprochen werden. Sie können ein wichtiger Teil der therapeutischen Arbeit sein.

Gleichzeitig achten wir auf einen respektvollen Umgang und möglichst verlässliche Terminvereinbarungen.

Beschimpfungen, Drohungen, Einschüchterungen oder wiederholte massive Grenzverletzungen können wir nicht als Grundlage einer therapeutischen Zusammenarbeit akzeptieren.

Berichte, Zeugnisse und administrative Anliegen

 Wünsche nach Berichten, Bestätigungen oder fachlichen Einschätzungen dürfen offen angesprochen werden.

Arbeitsunfähigkeitszeugnisse dürfen wir selbst nicht ausstellen. Wir können den Prozess jedoch psychotherapeutisch begleiten und – mit Deinem Einverständnis – mit Deiner Hausärztin, Deinem Hausarzt oder Deiner Psychiaterin beziehungsweise Deinem Psychiater zusammenarbeiten.

Für ausführlichere Berichte möchten wir Dich in der Regel mindestens sechsmal gesehen haben, damit eine ausreichend sorgfältige diagnostische Einschätzung möglich ist.

Berichte werden unabhängig und nach fachlichen Kriterien erstellt. Ein bestimmtes Ergebnis kann nicht zugesichert werden. 


Übergangsphase

Bis zum 30. September 2026 gilt noch unser bisheriger Anmeldeweg.

Ab dem 1. Oktober 2026 wird das Orientierungs- und Passungsgespräch zum regulären ersten Schritt für neue Patient.

Nicht immer ist von Anfang an klar, welche Unterstützung, welche Fachperson oder welcher therapeutische Rahmen wirklich passt.

Das Orientierungs- und Passungsgespräch bietet hier eine erste professionelle, menschliche und tragfähige Orientierung – damit ein gemeinsamer Weg möglichst stimmig beginnen kann.